PIzzastein

Sicher kennen auch Sie den Unterschied zwischen einer Pizza vom Italiener und einer Pizza, die Sie zu Hause zubereiten. Während die Pizza im Restaurant einen schönen krossen Teig hat und der Belag saftig und aromatisch ist, ist das Resultat zu Hause oft ein ganz anderes. Doch woran liegt das? Die Antwort liegt im Garprozess. Selbst der beste Backofen ersetzt niemals den Steinofen des Italieners. Ein Steinofen eignet sich jedoch nicht unbedingt für den heimischen Gebrauch. Er ist nicht nur zu groß, sondern auch zu teuer. Wenn Sie dennoch nicht auf den Genuss einer richtig guten Pizza verzichten möchten, gibt es eine Lösung: Ein Pizzastein ist die ideale Alternative zum Steinofen. Der Anschaffungspreis ist für jeden Haushalt, bei durchschnittlichen 30-40 Euro, erschwinglich und er nimmt keinen Platz weg.

Pizzastein

Was ist ein Pizzastein?

Ein Pizzastein ist ein feuerfester Stein mit der besonderen Fähigkeit der Wärmespeicherung. Bei Natursteinen ist die Oberflächenstruktur unbehandelt und weist häufig große Poren auf. Diese nehmen aus dem Pizzateig austretende Flüssigkeiten auf. Pizzasteine gibt es in verschiedenen Ausführungen, Formen und unterschiedlichen Materialien. Sie eignen sich zum Einlegen in den Backofen und auf dem Grill. Das Prinzip des Pizzasteins ist simpel. Es basiert einzig und allein auf der Wärmespeicherung.

Die Funktionsweise eines Pizzasteins

Der Pizzastein für den Haushaltsgebrauch steht dem Steinofen aus dem Pizzarestaurant in nichts nach. Auch die Funktionsweise ist die gleiche. Bevor es mit dem Backen losgehen kann, muss zunächst der Pizzastein mittig im Backofen oder auf dem Grill platziert werden. Stellen Sie bei der Anwendung im Backofen die höchstmögliche Temperaturstufe ein. Nach etwa 30-40 Minuten hat sich der Pizzastein ausreichend von allen Seiten aufgeheizt. Erst wenn der Stein die richtige Temperatur erreicht hat, wird die belegte Pizza auf den Stein geschoben.

Die Backzeit der Pizza ist im Vergleich zu einem normalen Backblech wesentlich kürzer.
Während des Backvorgangs wird die Pizza gleichmäßig von allen Seiten erhitzt. Die Oberflächenstruktur des Pizzasteins nimmt während des Backens alle entstehenden Flüssigkeiten aus dem Teig auf. Das hat den besonderen Vorteil, dass der Pizzateig kross wird, ohne dabei auszutrocknen.

Die Vorteile eines Pizzasteins

Ein erhitzter Pizzastein speichert die aufgenommene Wärme besonders lange und gibt sie ganz allmählich und gleichmäßig wieder ab. Das Backen einer Pizza auf einem Pizzastein dauert gerade einmal 3-5 Minuten. Die kurze Backzeit wirkt sich sehr positiv auf die Qualität der Pizza aus. Denn der Geschmack der Pizzabeläge bleibt intensiver erhalten und der Teig wird knusprig kross. Das Backen auf dem Pizzastein kann eine günstige Fertigpizza aus dem Supermarkt zu einer hochwertigen Pizza werden lassen. Ein Pizzastein passt außerdem in jede Küche und ist sehr einfach zu handhaben.

Gibt es Nachteile?

Beim Belegen der Pizza sollten Sie stets darauf achten, dass der Belag insgesamt nicht zu dick ist. Bei einer zu dick belegten Pizza besteht die Gefahr, dass der Teigboden verbrennt und der Belag noch nicht gar ist. Abhängig vom Material des Pizzasteins ist eine Reinigung manchmal erst am Folgetag möglich.

Was unterscheidet einen Pizzastein von herkömmlichen Varianten?

Beim herkömmlichen Aufbacken auf dem Backblech entstehen Flüssigkeiten, die nicht entweichen können und vom Pizzateig wieder aufgenommen werden. Die Pizza weicht zur Mitte hin auf und der Teig wird lapprig. Es gibt kein Backblech, das ein vergleichbares Ergebnis erzielen kann wie ein Pizzastein.

Im Gegensatz zum Backofen arbeitet ein Pizzamaker mit höheren Temperaturen und heizt in kurzer Zeit auf. Er ist wesentlich effizienter im Energieverbrauch. Die Qualität der Pizza aus einem Pizzamaker entspricht der des Backens auf einem Pizzastein im Backofen. Denn auch im Pizzamaker wird die Pizza auf einem Stein gebacken. Beim Pizzamaker entsteht, im Gegensatz zum Pizzastein, ein höherer Reinigungsaufwand.

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Pizzasteine aus verschiedenen Materialien

Ein gängiges Material für die Herstellung von Pizzasteinen ist Schamott. Der aus Quarzsand bestehende Naturstein wird sehr häufig im Ofenbau eingesetzt. Der Pizzastein aus Schamott ist besonders beliebt, denn er ist ein sehr guter Wärmespeicher. Er lässt sich individuell auf eine beliebige Größe zuschneiden und ist im Vergleich zu anderen Materialien relativ preiswert.

Auch Speckstein wird wegen seiner enormen Wärmespeicherkapazität oft im Ofenbau verwendet. Das weiche Gestein lässt sich sehr gut verarbeiten und ist resistent gegen Laugen und Säuren. Das Material Speckstein eignet sich besonders gut als Pizzastein, denn die Oberfläche ist ausgesprochen widerstandsfähig und nicht porös. Es können keine Pizzareste in den Stein eindringen. Durch diese Besonderheit können keine Rauchentwicklungen entstehen und das Reinigen nach dem Gebrauch ist mühelos und schnell.

Ein Pizzastein aus Keramik heizt sich in sehr kurzer Zeit auf, kühlt aber leider auch sehr schnell wieder ab. Das Oberflächenmaterial von Keramik nimmt zwar während des Backens keine entstehenden Flüssigkeiten auf, lässt sich jedoch mühelos reinigen.

Aus Cordierit angefertigter Pizzastein verfügt über eine glatte Oberfläche, die ihre Vorteile bietet. Bei diesem Material handelt es sich nicht um einen natürlichen Werkstoff. Ein aus Cordierit bestehender Pizzastein ist besonders wärmebeständig und eignet sich deshalb hervorragend für die Nutzung auf dem Grill. Trotz der hohen Temperaturen entstehen dabei im Material keine Risse. Ein Pizzastein aus Cordierit eignet sich aber nur, wenn er auch über ein entsprechendes Prüfzertifikat für Lebensmittelechtheit verfügt.

Hier finden Sie alle Pizzastein Tests.

Die Pflege des Pizzasteins

Wenn der Stein immer die optimale Temperatur erreicht hat, bevor Sie die Pizza draufschieben, bleiben in der Regel keine Reste am Stein kleben. Wenn der Stein allerdings löchrig oder gar gerissen ist, können deutlich sichtbare Verunreinigungen entstehen. Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, lassen Sie den Stein vollständig abkühlen. Dadurch werden im Stein entstehende Spannungen vermieden. Am besten eignet sich ein Küchenschaber zum reinigen. Wenn Sie alle Verschmutzungen gelöst haben, entfernen Sie die Reste einfach mit einem trockenen Tuch oder einem Lappen. Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen ist Schmirgelpapier sehr effektiv.

Wenn Sie einen Pizzastein aus Schamott haben, vermeiden Sie unbedingt, ihn zu waschen. Denn wenn sich der Pizzastein mit Wasser vollsaugt, besteht die Gefahr, dass er springt. Gegen das Abwischen mit einem feuchten Lappen ist jedoch nichts einzuwenden, sofern der Pizzastein komplett abgekühlt ist. Anders ist es bei Pizzasteinen aus Cordierit. Cordierit lässt sich generell einfacher reinigen und ist auch wasserbeständig. Sie können einen Cordierit Pizzastein problemlos unter fließendem Wasser reinigen. Auf Spülmittel sollten Sie, trotz der speziellen Beschichtung des Steins, verzichten.