Cordierit Pizzastein rund 32cm Keramik im Test

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Ausgangspunkt war die Pizza beim „Italiener“. Diese Pizza, einerseits kross und knackig, andererseits, der Belag wohlschmeckend und saftig. Die häuslichen Pizzaversuche endeten oftmals mit einer eher matschigen oder angebrannten Pizza. Könnte ein Pizzastein helfen?

Garen auf dem Stein

Steinplatten nehmen die ihnen zugeführte Hitze auf, speichern diese und geben sie in Form eines kontinuierlichen Wärmestromes wieder ab. Besonders geeignet, für den „Hitzespeicherprozess“, sind die Natursteine Schamott und Cordierit. Ein höherer Stein, kann mehr Wärme speichern, aber der Aufwärmprozess verlängert sich mit zunehmender Höhe des Steines. Die Höhe/Dicke eines Pizzasteines beträgt 1 cm bis zu 3 cm. Die geometrische Form des Steines, ob rechteckig oder rund, ist unerheblich. Er sollte nur in einen normalen Haushaltsbackofen hineinpassen.

Nach Beendigung des Backvorganges muss der Stein auskühlen (mehrere Stunden). Ein abruptes abkühlen schädigt ihn. Die Dauer des Abkühlvorganges hängt von der Dicke/Höhe des Steines ab.

Der Cordierit Pizzastein

Der ausgesuchte Pizzastein ist aus dem Material Cordierit. Es ist ein harter, poröser Naturstein, der Hitze sehr gut speichert. Die grobporige Gesteinsstruktur nimmt die, aus der Teigmasse, austretenden Flüssigkeiten, auf. Der Stein ist rund und hat einen Durchmesser von 32 cm. Damit passt er gut in den Backofen (oder Grill) und ist ausreichend für eine große Pizza. Die Steinoberfläche hat einen dünnen Keramik-Überzug, sie erleichtert das Abnehmen der Pizza. Der Pizzastein ist als lebensmittelecht zertifiziert. Die Steinhöhe beträgt 1 cm. Dies bedeutet, die Aufheizphase ist mit etwa 15 Minuten relativ kurz – gleiches gilt für die Abkühlphase. Der Nachteil, für eine Pizza-Großproduktion ist der Stein zu dünn (kann nicht genügend Hitze aufnehmen). Für den Normalbedarf einer Familie ist die Dimensionierung gerade richtig.

Resümee und Nachbetrachtung

Die Roh-Pizza wird direkt auf den heißen Pizzastein aufgelegt. (Kein Backpapier zwischen Stein und Pizza!). Die intensive Hitze und die direkte Auflage auf den heißen Stein verkürzen die Backzeit der Teigware erheblich. Der Stein saugt austretende Flüssigkeiten auf. Die Intensität der einwirkenden Hitze bleibt konstant. Die Teigware wird kross – der Belag bleibt saftig, halt wie beim „Italiener“.

Die Beschränkung, auf eine Plattendicke von einem Zentimeter, vereinfacht den Umgang mit dem Pizza-Stein. Die kürzere Aufheizphase wirkt sich energiesparend aus. Es bleibt nur noch zu sagen: „Nie vergessen, Sie arbeiten mit einem sehr heißen Stein“. Setzen Sie gute Back-Handschuhe und eine vernünftige Pizza-Schaufel ein. Viel Freude, und gutes Gelingen mit dem Cordierit Pizzastein, rund, 32 cm Durchmesser, Keramik, zertifiziert lebensmittelecht.

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